• Narrenfahrplan Neidenbach 2019

Am 13.11.2018 hat Frau Pia Föhr ihren Dienst als Grundschulleiterin der Grundschule Neidenbach angetreten. Für Sie und ihre Familie geht damit ein großer Traum in Erfüllung.
Heute stellt sie sich beim Ortsbürgermeister Edwin Mattes offiziell vor.
Im Gespräch mit Mattes erzählt sie, dass sie in den letzten Jahren an der Grundschule Preist im Schuldienst tätig war. Auf die Ausschreibung der Schulleitung in Neidenbach hat sie sich beworben und konnte hier punkten. Ein Jahr wird sie nun die kommissarische Leitung durchlaufen, sodass sie Ende des Jahres 2019 zur Schulleitung ernannt wird.

„Meiner neuen Aufgabe als Schulleiterin sehe ich mit Freude und Spannung entgegen, ich habe gute Ideen im Gepäck“, so Frau Föhr.
Einige ihrer Steckenpferde sind Musik und Tradition. Hier möchte sie sich mit den Kindern auch in der Ortsgemeinde einbringen, ob an Seniorentagen, beim St. Martin oder wie in ihrem Plan, im Sommer ein Musical mit den Kindern aufzuführen, sind nur einige ihrer ersten Ideen.
Schule mitzugestalten und zu entwickeln, Kinder individuell zu fördern, Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit zu begleiten und Eltern zu unterstützen und in die Schulentwicklung mit einzubinden, sind große Herausforderungen, denen Sie sich gerne mit Engagement und Geduld stellen möchte.
Viele gute Schritte sind in der Vergangenheit bereits getan worden. Eine gute Schule ist als lernfreudige Schule bereit sich auf Veränderungen einzustellen und neue Herausforderungen anzunehmen.
„Ich werde mich gemeinsam mit meinem Kollegium dem Wohl der Schule und demnach dem Wohl der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler mit vollem Einsatz widmen“, so Frau Föhr.
Für die erfolgreiche Wahrnehmung ihrer Aufgaben ist sie auf die Unterstützung, auf die konstruktive Kritik, vor allem auf das Vertrauen, aber auch das Verständnis der Eltern und Bürger der Ortsgemeinde angewiesen.
Sie freut sich auf die Zusammenarbeit und auf viele Begegnungen – sei es in den
schulischen Gremien, sei es bei Schulfesten, bei Projekten, bei Elternabenden oder
aus anderen Anlässen.

Ortsbürgermeister Edwin Mattes heißt sie im Namen der Ortsgemeinde Neidenbach
herzlich willkommen und überreicht ihr einen Blumengruß, über den sie sich sehr freute.

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Anfang des Jahres hatte die Ortsgemeinde Neidenbach am Dorfwettbewerb '"Unser Dorf hat Zukunft" zum dritten Mal teilgenommen. Die Ortsbegehung fand im Mai diesen Jahres statt.

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Impressionen der Kreissiegerfeier des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" im Gemeindehaus in Bettingen.

Ortsbürgermeister Edwin Mattes konnte durch Landrat Dr. Joachim Streit die Ehrenurkunde und den Preis - ein Birnbaum "Gräfin von Paris" entgegennehmen. Josef Junk, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburger Land gratulierte den Preisträgern.
Unter den 10 geehrten Gemeinden befinden sich vier Gemeinden aus der Verbandsgemeinde Bitburger Land, Bettingen, Dudeldorf, Neidenbach und Oberweis.
Zwar konnten wir auch dieses Mal keinen der ersten Ränge belegen, dennoch freuen wir uns über die Teilnahme. Es war eine sehr gelungene Kreissiegerfeier.

Vielen Dank.

Ab sofort haben wir zwei First Responder jetzt auch in Neidenbach.
Diese möchten wir Ihnen heute vorstellen:

Dustin Hargarten & Daniela Schmitt

Die beiden werden mit den bereits vorhandenen First Respondern in Burbach, Balesfeld, Neustraßburg und Nimshuscheid zusammenarbeiten und leisten somit eine weitere Ergänzung der Erstversorgung in unseren Ortsbereichen.

"First Responder" oder "Helfer vor Ort" bedeutet erste Hilfe vor Ort, professionelle Ersthelfer. Sie sind ein zusätzliches Glied in der Rettungskette. Gut ausgebildete, freiwillige Helfer unserer Freiwilligen Feuerwehr Neidenbach überbrücken ab sofort als First Responder die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes.
Ehrenamtlich kommen diese Ersthelfer zum Einsatz, sie erhalten kein Honorar, haben aber auch keine Verpflichtungen. Und werden doch immer wichtiger – gerade bei uns in den ländlichen Regionen.

Der Grund: Wenn der Rettungswagen bereits im Einsatz oder auf dem Weg zur Klinik ist, benötigen die Retter nach Neidenbach meist mehr als zehn Minuten. Bei einem Notfall jedoch kommt es mitunter auf Sekunden an: "In den ersten Minuten sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit alle 60 Sekunden um zehn Prozent".

Das bedeutet: Wenn bei einem Notfall das nächste Rettungsfahrzeug noch im Einsatz oder der Notfallort durch die ehrenamtlichen Helfer schneller als für den Rettungsdienst zu erreichen ist, alarmiert die zuständige Rettungsleitstelle der Feuerwehr zusätzlich zum Rettungsdienst den First Responder. Dieser fährt meist mit seinem privaten PKW an den Notfallort und beginnt mit der Versorgung des Patienten bis der Rettungsdienst eintrifft.

First Responder führen entsprechende lebenserhaltende Basismaßnahmen durch, wie z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung des Patienten, Betreuung, blutstillende Maßnahmen usw. Eine wichtige Aufgabe ist auch die entsprechende frühe Rückmeldung an die Leitstelle. Des weiteren erfolgt durch die Helfer vor Ort auch die Betreuung der Angehörigen. Meist ist dies eine ebenso wichtige Aufgabe, wie die Notfallversorgung der Betroffenen.

Dem "Helfer vor Ort" bzw. "First Responder" steht ein, durch die Freiwillige Feuerwehr Neidenbach angeschafften, Notfallrucksack für die ersten Maßnahmen vor Ort zur Verfügung, in welchem eine Notfallausrüstung bevorratet ist.

  • Blutdruckmessgerät + Stethoskop
  • manuelle Absaugmöglichkeit
  • Beatmungsbeutel + Masken Gr. 3 + 5
  • Guedel-Tuben
  • Larynx-Tuben (zur Atemwegsicherung)
  • Rettungsdecken
  • Verbandmaterial
  • (Kleider-)Schere
  • Einmalhandschuhe
  • Pupillenleuchte
  • HWS-Immobilisation (Stifneck variabel)
  • Vakuumschienen
  • Blutzucker-Messgerät
  • sowie ein Automatischer Externer Defibrillator (AED),
    welcher durch den Dorf-Förderverein Neidenbach e.V. zur Verfügung gestellt wird

 

Unsere Bitte, zögern Sie nicht, alarmieren Sie in einem Notfall die Rettungsleitstelle!

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Eine Kooperation der Freiwilliger Feuerwehr Neidenbach mit dem Dorf-Förderverein Neidenbach e.V.

Neidenbach. Aufgrund der geschichtlichen Entwicklung sowie der Entwicklung des Schleifsteinhauergewerbes in Neidenbach wurde zu dessen Würdigung mit der Errichtung einer Kulturstätte begonnen. Es handelt sich um den brachliegenden Platz neben dem Pfarrhaus. Ursprünglich war hier ein Dorfplatz geplant, das Anwesen wurde damals erworben und die darauf befindliche Scheune abgerissen. Dann blieb der Platz wegen des defizitären Haushaltes der Ortsgemeinde mehrere Jahre liegen. Ortsbürgermeister Mattes sowie die Vorsitzende des Dorf-Fördervereins Neidenbach e.V. Bach haben in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm Herrn Kiewel im Rahmen des Dorfcheck Zukunft überlegt, was hier passieren könnte. Der Vorschlag zur Errichtung einer ortstypischen Kulturstätte fand großes Interesse.

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Seit 2017 wurde nun begonnen den Platz als Kulturstätte auszubauen. Im ersten Schritt wurde die Planung geändert, Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet und ein Parkplatz geebnet und befestigt.

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Durch einige sehr engagierte ehrenamtliche Helfer konnten aus dem abgerissenen Material (natürlich Sandstein) die ersten Mauerwerke errichtet werden.

Im zweiten Schritt wurde nun eine Sandsteinabdeckung für den ersten Mauerabschnitt durch finanzielle Unterstützung von innogy- Hilfe vor Ort angeschafft und montiert. Bei der Ortsbegehung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hat Landrat Dr. Streit uns auf die Kulturstiftung hingewiesen. Finanzielle Unterstützung haben wir hier durch die Sparkassenstiftung Bitburg-Prüm in Form einer Spende erhalten. Im Abschnitt zwischen den Mauerwerken wurde eine Befestigung durch passende Pflasterarbeit verlegt. Dies ist jetzt durch ehrenamtliches Engagement an zwei Samstagen durchgeführt worden.

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Der obere Bereich ist durch ein hohes Mauerwerk begrenzt. Hier muss als nächstes eine Hangsicherung stattfinden. Mit schwerem Gerät wurde der obere Bereich bereits teilweise geebnet.

Besonderen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer, die bisher hier ihren unermüdlichen Einsatz erbracht haben. Vielen Dank.

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Weitere Planung: Hangsicherung, Sitzgruppe, Begrünung, Anbringung einer Gedenktafel, Anbringung von Sandsteinarbeiten und Werkzeugen aus der geschichtlichen Entwicklung. Für die weiteren Arbeiten werden ehrenamtliche Helfer sowie finanzielle Unterstützer gesucht.